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Borgo Alle Coccinelle, Santa Luce und die mittelalterlichen Orte
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| In der unmittelbaren Umgebung von Borgo Alle Coccinelle
befinden sich zahlreiche mittelalterliche Orte, die noch heute die
Faszination vergangener Zeiten ausstrahlen. |
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| SANTA LUCE |
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| Ursprünglich Schloss der Cadolingi, lag Santa
Luce unter der Gerichtsbarkeit der Bischöfe von Pisa,
die die Herrschaft lange inne hielten. Im Jahre 1406, während
der Belagerung Pisas, war es eines der ersten Schlösser, die
sich Florenz unterwarfen. |
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Die Ortschaft Santa Luce hat noch heute ein mittelalterliches Gesicht
und ist ringförmig angeordnet; in diesem Ring verteilen sich
die Häuser auf verschiedenen Ebenen unterhalb der Pfarrkirche
von Santa Lucia.
In der Umgebung erhebt sich die antike Pfarrei
von Santa Luce, bis zum Ene des 18. Jahrhunderts auch Pieve
di Sant'Angelo oder Santa Luce delle Colline genannt. Die
Pfarrei, urspruenglich aus dem 8. Jahrhundert, wurde im 12. Jahrhundert
vergroessert. Der Grundriss im Inneren ist in Form eines lateinischen
Kreuzes und praesentiert ein einziges Kirchenschiff mit Apsis, die
heute das letzte Originalstueck des urspruenglichen Baus ist. Im
Aussenbereich, entlang des schmalen Wegs am Eingangsbereich der
Kirche, wurde das alte achteckige Taufbecken plaziert und einige
Kapitelle der antiken Kirche. Die Pfarrei Santo Stefano in Pomaia
wurde im Jahre 1781 restauriert.
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Die Ortschaft Pomaia wurde in den letzten
Jahren bekannt durch das tibetanische buddhistische Zentrum der
Schule Dalia Lamas, der diesen Sitz
mehrmals besucht hat.
In diesem Ort des Friedens und der Brüderlichkeit, haben
die Mönche einen kleinen tibetanischen Tempel rekonstruiert,
seine Kenotaphen, seine Gebetsfahnen und seine heiligen Malereien.
Um das Zentrum herum hat sich eine Gemeinschaft von Möchen
und Laienprediger gebildet, die sich dem Studium und der Praktizierung
der Lehren Buddhas nach der Herkunft Lama Tzong Khapas widmen. Der
Besuch des buddhistischen Zentrum von Pomaia ist eine Gelegenheit
zur religiösen Zusammenkunft.
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Gebettet auf dem Gipfel eines Hügels, der die umgebende Landschaft
und das Meer beherrscht, erstreckt sich dieser zauberhafte mittelalterliche
Ort um das Kastell "Della Gherardesca",
erbaut um das Jahr 1000.
In diesem Ort finden Sie gepflasterte Gassen, natürliche Terrassen,
die über das Meer und die Landschaft schauen, harmonische Marktplätze,
antike Handwerksgeschäfte und charakteristische Gastwirtschaften.
Hier finden sich auch wichtige historische Zeugnisse, wie z.B. der
Palazzo Pretorio, Sitz der Gemeinde
und die Kirchen San Lorenzo und SS
Crocifisso (Allerheiligstes Kruzifix), die ihren Namen dem
hölzernen Kruzifix aus dem Fünfzehnten Jahrhundert verdankt.
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| Die Gemeinde, die im Ursprung Castagneto Marittimo
hieß, hat ihren Namen Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts zu
Ehren des großen Dichters Giosuè
Carducci geändert, der hier einen Teil seines Lebens verbrachte.
Das Haus, in dem Carducci damals lebte, beherbergt heute ein Museum,
das reich an Zeugnissen ist. |
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Bolgheri liegt auf einer kleinen Anhöhe am Ende der berühmten
Zypressen-Allee, die in San Guido beginnt. Der Ort ist von liebevoll
bestellten Feldern und von Wäldern, reich an typischer mediterraner
Vegetation, umgeben.
Die Strasse verbindet Bolgheri mit Castagneto, zu dessen Gemeinde
es auch gehört, überquert die "Via Bolgherese",
eine zauberhafte Allee, die bereits als "Weinstrasse"
dank der hochwertigen hier produzierten Weine Bekanntheit erlangte.
Die Strasse führt in den Ortskern durch den monumentalen Schlossbogen.
Im Inneren des Ortes, auf den schmalen Gassen und Plätzen,
die die Atmosphäre längst vergangener Zeiten wachrufen,
zeigen sich kleine Geschäfte, in denen man noch heute die typischen
Produkte der Umgebung findet und wo man die einfachen Spezialitäten
der Gegend probieren kann.
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| Von 1838 bis 1848 beherbergte der Ort Giosuè
Carducci, der wesentlich zu der Bekanntheit Bolgheris und seiner
Umgebung in der Welt beitrug. |
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Das Gebiet von Casale Marittimo ist
reich an archälogischen Zeugnissen,
die seine uralten Ursprünge bezeugen, wie die etruskische
Nekropolis und andere Gräber, reich an Leichenausstattungen,
die auf die gleiche Zeitperiode zurückgehen und somit eine
reiche Zivilisation bis zurück in die Etruskerepoche bezeugen,
begünstigt durch den Reichtum des Gebiets an Wasser und Mineralen.
Interessant ist die antike Kirche Sant'Andrea, umgewandelt
in das heutige Rathaus von Casale Marittimo.
Die Fassade präsentiert sich in seiner ursprünglichen
Form aus lichtem Stein und mit einem Basrelief von Alberto Sparapani
über der Eingangstür "Sant'Andrea" darstellend.
Im Inneren der Kirche präsentiert die Holzdecke zahlreiche
Fresken, gemalt von Stefano Ghezzani.
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Besonders interessant ist ausserdem die Cappella
della Madonna delle Grazie, eine Konstruktion aus dem 16.
Jahrhundert, die im Inneren eine Kopie eines Tischgemaeldes der
sienesischen Schule aufbewahrt. Die Kirche
San Sebastiano wurde an einem Ort erbaut, wo sich ein antikes
Oratorium erhob und wurde mit Materialien einer antiken romanischen
Villa restauriert.
Die Kirche San Sebastiano verwahrt noch heute eine seltene Holzskulptur
aus dem 5. Jahrhundert von Giovanni Maria Tacci, die den "verwundeten
Christus gehalten von einigen Engeln" darstellt, während
einige der Werke von grösserer Bedeutung aus dem antiken Bau
im Kunstmuseum Sacra di Voltera aufbewahrt werden; unter denen sich
zum Beispiel das Gemälde "Die Madonna mit Kind zwischen
den Heiligen Sebastian und Rocco" befindet.
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Ein wenig abgeschieden, aber gut erreichbar, erhebt sich der Ort
auf einem Hügel zwischen Collesalvetti, Ponsacco und Casciana
Terme in der wunderschönen pisanischen Landschaft des wenig
bekannten val d'Era. In Richtung des Arnotals ist es heute eine
Landschaft aus Feldern und Weinbergen;
ehemals etruskisches Land war dieses Gebiet eine strategische Achse
der Handelswege, die von Volterra aus nach Norden in Richtung des
unteren Valdarno führten.
Aus dem gleichen Motiv war das val d'Era zwischen Volterra,
Pisa und Florenz umkämpft und fiel schliesslich an Florenz.
Und so kam es, dass das antike pisanische Schloss von Lari, das
Vikarschloss aus dem 12. Jahrhundert Florenz unterworfen wurde und
zum Kern der mediceischen Festung aus dem 5. Jahrhundert wurde,
an dem sich die alten Häuser des Dorfes verdichten.
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| Die Ortschaft sticht heute aus dem Grünen hervor,
ein ländliches Stadtambiente, intakt
und stimmungsvoll: ideal um Theater- oder Musikaufführungen
zu veranstalten, aber auch um die starken Geschmäker des Umlands
zu kosten: vom Chianti über die Pasta
zu den Bohnen in der Flasche (fagioli al fiasco), für die man
sogar die Urheberschaft beansprucht. Die Kunst im engsten Sinne konzentriert
sich in der Kirche S. Maria Assunta, die
eine marmorne Verkündigung Mariä aus dem 4. Jahrhundert,
die Andrea Guardi zugeordnet wird, beherbergt sowie eine goldene Madonna
von Francesco Melani. |
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